Sie kennen die Route 66.
Glauben Sie.

The Mother Road

Sie kennen die Route 66. Glauben Sie.

Chicago. Los Angeles. Dazwischen fast 4.000 Kilometer Amerika. Aber die spannendsten Geschichten stehen nicht immer auf den großen Route-66-Schildern.

Unsere Reisen

Geschichten, die Sie reisen können.

Aber was liegt dazwischen?

Jeder kennt die Bilder: Diner, Neon, Tankstellen, Cadillac Ranch, Blue Whale und das Schild in Santa Monica. Sie gehören dazu. Nur erzählen sie die Straße nicht zu Ende. Genau dort, zwischen den berühmten Stopps, wird die Route interessant.

  • Old Joliet Prison

    Joliet, Illinois

    Old Joliet Prison

  • Art déco in Tulsa

    Tulsa, Oklahoma

    Art déco in Tulsa

  • Boots Court Motel

    Carthage, Missouri

    Boots Court Motel

  • Sandia Peak Tramway

    Albuquerque, New Mexico

    Sandia Peak Tramway

  • Turquoise Trail

    Madrid, New Mexico

    Turquoise Trail

  • Bagdad Café

    Route 66

    Bagdad Café

Die Etappen

Achtzehn Etappen von Ost nach West.

Eine mögliche Reihenfolge – geografisch von Illinois bis Kalifornien, mit Zeit für Abstecher und zusätzliche Nächte. Die Tagesanzahl passen wir an Ihr Tempo an.

Not your typical Route 66 stop

Route 66 beginnt mit einem Knast. Das kann ja heiter werden.

Wenige Kilometer südwestlich von Chicago steht das Old Joliet Prison: Kalksteinmauern, Türme, Zellenblöcke. 1858 eröffnet, 2002 geschlossen, seit einigen Jahren für Führungen zugänglich.

Die Anlage kennt man aus dem Kino, auch wenn man es nicht weiß: Die Eröffnungsszene von „Blues Brothers“ (1980) entstand hier, später diente das Gelände der Serie „Prison Break“ als Fox River State Penitentiary.

Die Führung zeigt, wie hart der Alltag in diesem Gefängnis war: enge Zellen, Arbeitsbetriebe, Isolation und die Regeln, nach denen hier über 140 Jahre gelebt wurde.

Besuchsinformationen Old Joliet Prison ↗
Mugshot-Foto mit Tafel „Old Joliet Prison 18582002“ vor Messwand

Beautiful Missouri

Wer bei Route 66 nur an Wüste denkt, war noch nicht in Missouri.

Hinter St. Louis wird die Straße grün. Hügel, Laubwald, Flüsse, alte Betonabschnitte, Stahlbrücken, kleine Orte mit einer Tankstelle und einem Frisör.

An der alten Trasse stehen restaurierte Sinclair-Tankstellen mit Schildern, Zapfsäulen und Oldtimern – dazu Traktoren, Blechreklame und Werkstätten, die den Alltag vor den Interstates zeigen.

Als „Historic Missouri US 66 Byway“ ausgeschildert, führt die Strecke über schmale Brücken mit Tempo 25 statt über den Highway.

Alter roter Traktor neben einer Sinclair-Zapfsäule im Grünen
Schild „Historic Missouri US 66 Byway“ mit Tempo 25 vor einer Stahlbrücke über einen Fluss
Restaurierte Sinclair-Tankstelle mit Schild „Regular 15 Cents“, Zapfsäulen und Oldtimer

Boots Court Motel · Carthage

Manche Hotels renoviert man. Andere rettet man.

1939 an der Kreuzung zweier Fernstraßen gebaut, im Streamline-Moderne-Stil: flache Dächer, gerundete Ecken, schwarze Zierbänder, ein Parkplatz direkt vor der Zimmertür.

Nach Jahren als Wohnhaus wurde das Motel ab 2011 von neuen Eigentümerinnen Schritt für Schritt zurückgebaut – Neonschrift, Möbel und Zimmer wieder im Zustand der späten 1940er-Jahre. Radio statt Fernseher.

Wer hier übernachtet, mietet kein Hotelzimmer, sondern ein Stück Reisegeschichte aus der Zeit vor den Interstates.

Geschichte des Boots Court Motel ↗
Motelzimmer mit Holzboden, Bett im Stil der 1940er-Jahre und Sesseln
Gerahmtes Clark-Gable-Motiv und altes Wählscheibentelefon in einer Vitrine
Boots Court Motel mit Neonschrift „Cabins No Vacancy“, roten Metallstühlen und blauer Zimmertür 107

Der kurze Auftritt

Kansas dauert nur eine Stunde.

Zwischen Missouri und Oklahoma liegen rund 21 Kilometer Route 66 in Kansas – Galena, Riverton, Baxter Springs.

Dazu gehören die Rainbow Curve Bridge von 1923, die letzte erhaltene Marsh-Bogenbrücke der Strecke, und ein Laden in Galena, in dem ein alter Abschleppwagen steht. Kurz, aber nicht auslassen.

Großes Route-66-Schild aus Metall mit der Aufschrift „Kansas“ und einer 66 aus Radfelgen

Oklahoma

Oklahoma erzählt Route 66 nicht als Museum.

In Oklahoma liegt der längste erhaltene Anteil der alten Strecke. Und sie ist hier kein Ausstellungsstück: Menschen fahren sie zur Arbeit, Läden stehen daran, Brücken tragen noch Verkehr.

In Elk City steht das National Route 66 Museum mit einem der größten Straßenschilder der Strecke – ein guter Ort, um die Geschichte der Mother Road einzuordnen.

Dazwischen restaurierte Tankstellen, Blechreklame und die großen Figuren am Straßenrand, die entlang der Route zu Wegmarken geworden sind.

Restaurierte Phillips-66-Tankstelle im Cottage-Stil mit buntem Dach und Emailleschild
Große Figur eines Holzfällers mit Axt an einer Weide entlang der Route 66
Großes Route-66-Schild mit Tafel „National Route 66 Museum, Elk City, OK“ und Motorrad davor

New Mexico

In New Mexico wird die Straße bunter.

Die Farben wechseln. Der Horizont öffnet sich, aus Feldern wird Hochwüste – und mitten in Tucumcari steht eines der bekanntesten Neonschilder der Route 66: das Blue Swallow Motel von 1939, restauriert und weiterhin in Betrieb.

Ein paar Schritte weiter blickt Teepee Curios auf die Straße, daneben Wandbilder, Oldtimer und Schilder, die hier nie abmontiert wurden. Dieses Stück Route 66 ist genau das, wofür man die Strecke fährt.

Das Blue Swallow Motel ist buchbar – allerdings nur mit Vorlauf. Die Zimmer sind früh vergeben, deshalb planen wir diese Nacht von Anfang an fest in die Route ein.

Blue Swallow Motel – Zimmer und Verfügbarkeit ↗
Alter Pickup mit Rinderschädel vor dem Laden Teepee Curios
Weißer Laden mit Tipi, Schriftzug CURIOS und Wandmalereien
Neonschild und Oldtimer vor dem Blue Swallow Motel in Tucumcari

Queen & Garage

Queen & Garage: übernachten wie 1939.

„1 for $29.95 – Queen & Garage“: Das handgemalte Schild am Blue Swallow Motel erklärt das ganze Prinzip. Zu jedem Zimmer gehört eine eigene Garage direkt neben der Tür – gebaut für eine Zeit, in der das Auto genauso wichtig war wie das Bett.

Die Garagen sind bis heute da, viele ohne Tor, als offene Durchfahrt. Davor stehen Metallstühle, an den Wänden hängen alte Emailschilder, und abends geht das Neon an.

Wir empfehlen eine Nacht mit Garage. Die Zimmer sind begrenzt und lange im Voraus ausgebucht, deshalb legen wir den Termin als Erstes fest und bauen die Etappen darum herum.

Zimmerreihe mit offener Garage und Metallstühlen
Alte Schilder und Fahrräder in einer offenen Motelgarage
Handgemaltes Schild „1 for $29.95 – Queen & Garage“ am Blue Swallow Motel

Alte Route 66

Santa Fe war einmal Route 66.

Bis 1937 führte die Route 66 über Santa Fe. Erst danach wurde die Strecke westlich von Santa Rosa begradigt – die Stadt lag plötzlich abseits. Auf der alten Führung bleibt sie ein Ziel.

Rund um die Plaza stehen Adobebauten mit bemalten Pfeilern, Galerien, Silberschmuck und ganze Reihen von Chili-Ristras. Dazu Oldtimer am Straßenrand und die Kathedrale ein paar Schritte weiter.

Für diesen Abstecher lohnt eine eigene Nacht: Santa Fe wird zu Fuß entdeckt, langsam, mit Pausen.

Chili-Ristras aus getrockneten roten Chilis
Historischer Ford als Hot Rod vor Adobehäusern
Bemalte Pfeiler an einem Adobegebäude in Santa Fe

Albuquerque

Nach tausenden Kilometern Straße geht es plötzlich nach oben.

Die Route 66 führt als Central Avenue mitten durch Albuquerque. Am östlichen Stadtrand beginnt etwas anderes: die Sandia Peak Aerial Tramway, eine der längsten Seilbahnen der Welt, hinauf auf über 3.100 Meter.

Oben Nadelwald, Fels und kühle Luft – eine Landschaft, die eher an die Alpen erinnert als an den Südwesten. Ein paar Schritte weiter öffnet sich der weite Blick über Albuquerque und die trockene Ebene dahinter.

Manchmal muss man die Route verlassen, um zu sehen, wie groß sie eigentlich ist.

Sandia Peak Aerial Tramway ↗
Nadelbäume und Wiese am Hang der Sandia Mountains mit Blick ins Tal
Aussichtsplattform der Sandia Peak Tramway mit Seilen und Blick in die Schlucht
Weiter Blick von den Sandia Mountains über Albuquerque und die trockene Ebene

Elmer's Bottle Tree Ranch · Oro Grande

Ein Wald aus Glas an der Route 66.

Schon als Junge sammelte Elmer Long mit seinem Vater alte Flaschen und Fundstücke in der Mojave-Wüste. Ab 2000 ließ er daraus bei Oro Grande einen ungewöhnlichen Wald wachsen: Hunderte Metallbäume mit bunten Glasflaschen, dazwischen Schilder und kuriose Überbleibsel vergangener Zeiten.

Amerikanische Volkskunst direkt an der Route 66 – eigenwillig, fantasievoll und voller persönlicher Geschichte.

Elmer starb 2019. Sein Sohn Elliott kümmert sich heute darum, dass dieser besondere Ort erhalten bleibt.

Metallbäume mit bunten Glasflaschen und eine Motorradfigur aus Metall auf der Bottle Tree Ranch

Old Hollywood was here

Zimmer mit Geschichte. Aufzug mit Gebrauchsanleitung.

Das El Rancho Hotel in Gallup, 1937 eröffnet, war Basis für Filmteams, die in den Landschaften um Gallup Western drehten. Über dem Eingang steht bis heute „Charm of Yesterday – Convenience of Tomorrow“, dahinter die Lobby aus Holz, Stein und offener Galerie.

Die Zimmer tragen die Namen von Schauspielerinnen und Schauspielern, die hier untergebracht waren – das Haus nennt unter anderem John Wayne und Katharine Hepburn. Zum Zimmer gehört ein Schlüssel mit Anhänger, dazu Wolldecken im Westernmuster.

Der historische Aufzug wird noch von Hand bedient: Gittertür aufziehen, Etage wählen, beide Gitter wieder schließen. Die Gebrauchsanleitung liegt Punkt für Punkt am Empfang bereit.

El Rancho Hotel, Gallup ↗
Zimmerschlüssel mit Anhänger und Aufzug-Anleitung auf einer Wolldecke
Historischer Aufzug mit Messingpaneel, Gittertür und Bedientasten
Fassade des El Rancho Hotel in Gallup mit Neonschild und weißen Säulen

Painted Desert

Keine Neonreklame. Kein Diner. Nur Amerika.

Der Petrified Forest National Park ist der einzige Nationalpark, durch den die historische Route 66 verlief – eine alte Trasse ist im Park markiert.

Die Tepees zeigen die Farbschichten der Painted Desert, daneben liegen versteinerte Baumstämme aus einer Zeit, in der hier Wald stand.

An den Felsen im Park sind Petroglyphen erhalten – Zeichen, die lange vor jeder Straße entstanden sind.

Versteinerte Baumstämme auf hellem Wüstenboden
Petroglyphen auf einem dunklen Felsblock
Weiter Blick über die rot gefärbte Painted Desert mit verwittertem Holz im Vordergrund

Yes, the classics are still here

Und ja – die Klassiker stehen noch.

Wer auf alte Schilder steht, kommt auf dieser Strecke voll auf seine Kosten: Blech, Neon, Emaille, verwitterte Farbe – oft seit Jahrzehnten am selben Platz.

Antiquitätenläden, Tankstellen, Diner und Gift Shops entlang der Route 66 halten diese Schilder in Betrieb oder als Sammlung.

Nur bauen wir diese Reise nicht ausschließlich darum herum.

Hohes Blechschild mit Aufschriften Totem Pole Antiques, Moccasins und Fireworks, davor eine Reihe Motorräder
Neonschilder mit Coca-Cola-Logo und Cruisers Cafe 66 an einer Hausfassade
Altes Phillips-66-Blechschild voller Aufkleber über einem verwitterten Route-66-Schild
Türkis-pinkes Neonschild des Mr. D'z Route 66 Diner mit Root-Beer-Motiv

Kultfilm an der Route 66

Das Café aus „Out of Rosenheim“

Ein kleines Café in Newberry Springs, mitten in der Mojave-Wüste. Hier wurde Percy Adlons „Out of Rosenheim“ gedreht, der 1987 ins Kino kam. Damals hieß der Laden noch Sidewinder Café. Später übernahm er den Namen, unter dem der Film international bekannt wurde: Bagdad Café.

Drinnen hängen Fotos und Erinnerungen von Gästen aus aller Welt. Über 30 Jahre gehörte Besitzerin Andrea Pruett zum Café. Sie begrüßte die Besucher, bis ins hohe Alter. Im Januar 2026 ist sie gestorben. Ihre Familie möchte den Ort erhalten.

Die Küche bleibt vorerst geschlossen, die langfristige Zukunft ist offen. Zu hoffen bleibt, dass die Türen offen bleiben. Es wäre schade, wenn man dieses Café irgendwann nur noch im Film besuchen könnte.

Gästebuch auf einem beschriebenen Tisch im Bagdad Café, daneben ein Historic-Bagdad-Cafe-Schild

Ride this

Über den Pass nach Oatman.

Hinter Kingman steigt die alte Route 66 in die Black Mountains: enge Serpentinen über den Sitgreaves Pass, kaum Leitplanken. Für Motorräder die schönste Strecke der Westhälfte, für lange Gespanne keine Option.

Unten liegt Oatman, eine frühere Goldgräberstadt. Die Burros, Nachkommen der Grubenesel, laufen frei durch die Hauptstraße.

Freilaufende Burros vor einem Laden in der Hauptstraße von Oatman

Nicht am Pier

Wir hören dort auf, wo Amerika noch einmal nach Diner aussieht.

Zur Einordnung: Die historische Route 66 endete zunächst an der Kreuzung Seventh Street und Broadway in Downtown Los Angeles, später am Übergang Olympic Boulevard / Lincoln Boulevard in Santa Monica. Das bekannte „End of the Trail“-Schild am Santa Monica Pier ist ein späteres Fotomotiv, kein historischer Endpunkt.

Unser Schlusspunkt ist ein anderer: Mel's Drive-In. Neon, rote Sitzbänke, Chrom, Autos auf der Straße, Abendlicht in Los Angeles.

Kein Denkmal. Nur ein guter Ort, um eine lange Straße zu beenden.

Abendlicht am Hollywood Boulevard in Los Angeles
Wandmalerei an Mel's Drive-In mit Route-66-Schild und der Aufschrift Ends Here

Die Idee dieser Reise

Die Route 66 ist weniger langweilig, als manche denken.

Vielleicht kennt man ihre Schilder. Vielleicht kennt man ihre berühmtesten Stopps. Aber eine Straße versteht man erst, wenn man sich Zeit für das nimmt, was dazwischen liegt: ein Gefängnis, ein Art-Deco-Haus, ein altes Motel, ein Umweg nach Santa Fe, ein Hotel voller Hollywoodgeschichten, eine Seilbahn in die Berge, ein Café mitten in der Wüste und eine Bergstraße, die man auf dem Motorrad so schnell nicht vergisst.

Die Idee dieser Reise

Für Motorradreisende

Kurven statt Kilometerfressen.

Die Westhälfte lässt sich so legen, dass die besten Straßen nicht am Ende des Tages liegen: Turquoise Trail, die Auffahrt zum Sandia-Gebiet und der Sitgreaves Pass nach Oatman. Tagesetappen kürzer, Pausen länger.

Für Motorradreisende

Die Route 66 erleben

Von Chicago nach Los Angeles.

Acht Bundesstaaten, rund 3.940 Kilometer – inklusive der etwa 21 Kilometer, die durch die Südostecke von Kansas führen. Hervorgehoben sind unsere Entdeckungen abseits der bekannten Fotostopps.

  • Chicago
  • Joliet
  • St. Louis
  • Carthage · Boots Court
  • Kansas: Galena · Riverton · Baxter Springs
  • Tulsa
  • Oklahoma City
  • Amarillo
  • Albuquerque · Sandia Peak
  • Turquoise Trail · Santa Fe
  • Gallup · El Rancho
  • Painted Desert
  • Winslow
  • Kingman
  • Newberry Springs · Bagdad Café
  • Sitgreaves Pass nach Oatman
  • Los Angeles
Karte der Vereinigten Staaten im Vintage-Stil mit dem Verlauf der Route 66
Chicago · Joliet · St. Louis · Carthage · Boots Court · Kansas: Galena · Riverton · Baxter Springs · Tulsa · Oklahoma City · Amarillo · Albuquerque · Sandia Peak · Turquoise Trail · Santa Fe · Gallup · El Rancho · Painted Desert · Winslow · Kingman · Newberry Springs · Bagdad Café · Sitgreaves Pass nach Oatman · Los Angeles

Entdecken Sie die Route 66 auf Ihre Art

Discokugel-Saguaro

Discokugel-Saguaro

Amarillo, Texas: Vor dem Hotel steht ein Saguaro aus Spiegelmosaik, dahinter ein Wandbild mit Ufo und Kuh. Kurios, wie so vieles an der Strecke.

Big Texan Steak Ranch

Big Texan Steak Ranch

Amarillo, Texas: Steak, Kartoffelpüree, Coleslaw und ein kaltes Bier auf Kuhfell-Tischdecke. Fantastisches Essen an der Route 66.

Der Arch vom anderen Ufer

Der Arch vom anderen Ufer

St. Louis, Missouri: Der Gateway Arch in der Abenddämmerung, gesehen vom Ostufer des Mississippi in Illinois.

Immer eine Postkarte wert

Immer eine Postkarte wert

Greetings from Route 66: In den Souvenirläden an der Strecke findet sich für jeden Stopp die passende Karte nach Hause.

Besondere Empfehlung

Besondere Empfehlung

Ein Motelschild in der Dämmerung.

Vor Einbruch der Dunkelheit ankommen, den Wagen abstellen und zusehen, wie das Neon angeht. Im Boots Court funktioniert das noch genau so wie 1939.

Reisemomente

Reisemomenteunterwegs.

Planen Sie weniger Kilometer pro Tag ein, als Sie denken. Manche Abschnitte sind leer, manche Orte haben bessere Jahre gesehen – und genau dort entstehen die Bilder, die bleiben. Ihre eigenen Fotografien ergänzen wir Kapitel für Kapitel.

Der frisch lackierte Gemini Giant mit Raumfahrerhelm und Rakete in Wilmington, Illinois

Gemini Giant

Wilmington, Illinois: Der Raumfahrer mit Rakete glänzt wieder wie neu – einer der bekanntesten Riesen der Route 66.

Leere Körbchen und Kassenzettel im Cozy Dog Drive In in Springfield, Illinois

Cozy Dog Drive In

Springfield, Illinois: Der Cozy Dog war schneller weg, als das Foto gemacht werden konnte. Übrig blieben Körbchen und Kassenzettel.

Standin' on the Corner in Winslow, Arizona

Standin' on the Corner

Winslow, Arizona: Die berühmte Ecke aus dem Eagles-Song – diesmal ganz ohne Andrang.

Grape Soda von Route 66 Sodas in der Kühltheke

Soda in Style

Grape Soda mit Rohrzucker, abgefüllt im Route-66-Design. Die passende Erfrischung für unterwegs.

Reisebüro finden

Diese Route erleben.

Wir legen Ihre Route 66 um die Entdeckungen dieser Seite – mit Tagesetappen, die Zeit für Umwege lassen.

Die Etappen

Achtzehn Etappen von Ost nach West.

  1. 01

    Chicago & Old Joliet Prison

    Start am Beginn der Mother Road, dann südwestlich nach Joliet: die alte Strafanstalt von 1858 als erster, ungewöhnlicher Stopp.

  2. 02

    Die ersten 100 Meilen

    Wilmington, Gardner, Dwight und Pontiac: Gemini Giant, zwei Zellen, Texaco-Station und Wandbilder.

  3. 03

    Illinois bis St. Louis

    Alte Streckenabschnitte, Brücken und Silo-Wandbilder in McLean, dann über den Mississippi.

  4. 04

    St. Louis

    Eine zusätzliche Nacht am Fluss: Gateway Arch, alte Ziegelviertel und die Stadtstrecke der Route 66.

  5. 05

    Grünes Missouri

    Hügel, Wälder, Flüsse und Straßenarchitektur der Ozarks – Route 66 ohne Wüste.

  6. 06

    Missouri, zweiter Tag

    Zeit für kleine Abschnitte der alten Trasse, Brücken und Orte, die sonst am Fenster vorbeiziehen.

  7. 07

    Boots Court Motel, Carthage

    Übernachten in einem Motel von 1939, dessen Neon wieder brennt. Vorher Town Square, Red Oak II und Drive-In.

  8. 08

    Kansas & Tulsa

    Rund 21 Kilometer Route 66 in Kansas, dann Oklahoma und der Art-déco-Abend in Tulsa.

  9. 09

    Tulsa nach Oklahoma City

    Deco District, Mother Road Market und die Weiterfahrt auf der alten Trasse.

  10. 10

    Oklahoma City

    Eine zusätzliche Nacht: Stockyards, Bricktown und die Route-66-Spuren im Stadtgebiet.

  11. 11

    Texas Panhandle

    Weite, Horizont, wechselndes Licht – am Abend Amarillo und das Big Texan Steak Ranch.

  12. 12

    Texas nach New Mexico

    Kleine Orte am Straßenrand, dann der Wechsel ins Hochland von New Mexico.

  13. 13

    Albuquerque & Sandia Peak

    Central Avenue, danach mit der Sandia Peak Aerial Tramway in die Berge über der Stadt.

  14. 14

    Turquoise Trail & Santa Fe

    Der Highway 14 über Madrid und Cerrillos – bis 1937 verlief die Route 66 über Santa Fe. Übernachtung in der Stadt.

  15. 15

    Santa Fe nach Gallup

    Zurück auf die Westroute, Hollywood-Geschichte in der Lobby des El Rancho von 1937.

  16. 16

    Painted Desert, Petrified Forest & Holbrook

    Farbige Wüste, versteinerte Stämme und eine Nacht in Holbrook.

  17. 17

    Arizona und die Klassiker

    Seligman, Kingman, Winslow: alte Tankstellen, Schilder, Diner – kurz mitgenommen, nicht zum Hauptthema gemacht.

  18. 18

    Bagdad Café und Los Angeles

    Mojave-Wüste, ein Stopp am Bagdad Café und zum Schluss ein Diner in Los Angeles.