New York. Erst die Stadt,
dann der ganze Staat.

Geschichte · New York

New York. Erst die Stadt, dann der ganze Staat.

Ein paar Tage Manhattan – und danach mit dem Mietwagen den Hudson hoch bis an die Niagarafälle.

Unsere Reisen

Geschichten, die Sie reisen können.

Jeder hat ein erstes New York.

Skyline, Brücken, Lärm. Danach beginnt das zweite New York: ein Keller mit Kraftwerksgeschichte, ein Hochhaus ohne Fenster, eine Uhr am Ufer von New Jersey. Und nördlich der Stadt ein Bundesstaat mit Flusstälern, Weinbergen, Kleinstädten und Wasserfällen.

  • Empire State Building

    New York + Upstate

    Empire State Building

  • Abseits der Routen

    New York + Upstate

    Abseits der Routen

  • Stadtteile

    New York + Upstate

    Stadtteile

  • Hudson Valley

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    Hudson Valley

  • Essen & Wein

    New York + Upstate

    Essen & Wein

  • Niagarafälle

    New York + Upstate

    Niagarafälle

Die Route

Sieben Tage. Stadt und Upstate.

Erst Manhattan zu Fuß, dann der Mietwagen ab Newark und der Weg den Hudson hinauf bis Niagara.

Midtown

Grand Central und das Empire State Building.

Grand Central Terminal ist mehr Bahnhof, als man braucht: eine Halle mit Sternenhimmel an der Decke, die berühmte Uhr über dem Informationsschalter und ständige Bewegung. Wenige Blocks weiter steht das Chrysler Building mit einer der schönsten Art-déco-Fassaden der Stadt.

Das Empire State Building von 1931 bleibt der klarste Aussichtspunkt: 86. Etage offen, 102. Etage verglast. Schon die Lobby lohnt den Blick – Art-déco-Wände, ein Wandbild des Gebäudes und Medaillons wie „Electricity“. Früh am Morgen oder in den letzten Öffnungsstunden ist es deutlich ruhiger.

Offizielle Website des Empire State Building ↗
Haupthalle des Grand Central Terminal
Bodenplakette mit der Aufschrift NY 1929
Wandbild des Empire State Building in der Lobby
Medaillon mit der Aufschrift ELECTRICITY in der Lobby

Abseits der Routen

Das New Yorker und Nikola Tesla.

Im Hotel New Yorker an der 34. Straße lebte Nikola Tesla die letzten Jahre seines Lebens; 1943 starb er dort in Zimmer 3327. Eine Gedenktafel in der Lobby erinnert daran.

Das Haus von 1930 hatte im Untergeschoss ein eigenes Kraftwerk samt Maschinen für die Kühlung des Gebäudes. Teile der Anlage sind erhalten und werden gelegentlich bei Sonderführungen gezeigt; welche Maschine genau auf Tesla zurückgeht, ist nicht belegt. Zugang bitte vorab beim Hotel erfragen.

Roter Schriftzug NEW YORKER auf dem Hotel, als gerahmtes Bild
Große alte Maschine im Keller des Hotel New Yorker

Downtown

Börse, Bronze und Beton.

Die Bronzefigur „Fearless Girl“ steht heute vor der New Yorker Börse an der Wall Street. Rundherum der Finanzbezirk mit schmalen Straßen, Federal Hall und alten Bankportalen wie der Bronzetür der Manufacturers Trust Company. Am Wochenende früh ist es hier fast leer.

Ein paar Blocks nördlich, in Tribeca, steht 33 Thomas Street: ein 170 Meter hoher Betonturm ohne ein einziges Fenster, gebaut 1974 als Fernmeldevermittlung. Betreten kann man ihn nicht – aber davorstehen.

Bronzefigur Fearless Girl vor der New Yorker Börse
Fassade der New Yorker Börse mit Flaggen
Bronzetür der Manufacturers Trust Company
Fensterloses Hochhaus 33 Thomas Street in Tribeca

Fünf Bezirke

Die Stadtteile sind die Geschichte.

Manhattan ist der Anfang, nicht die Stadt. In Queens wechselt die Sprache alle paar Blocks, Brooklyn reicht von Brownstones bis Coney Island, Harlem hat Musikgeschichte, die Bronx die Yankees und Botanik.

Zwei Viertel pro Tag, zu Fuß und mit der Subway. Und New York ist auch im Regen schön: Dann leuchten die Theater am Broadway besonders.

Straßenschilder in New York im Regen
Broadway-Theater mit The Great Gatsby im Regen
Leuchtschild von Joy's Cafe an einer Backsteinfassade mit Feuertreppen
Riesige Neon-Gibson-Gitarre im Hard Rock Cafe

New Jersey

Die Skyline von der Colgate Clock.

Die beste Aussicht auf Manhattan liegt nicht in Manhattan. Am Ufer von Jersey City steht die Colgate Clock von 1924, mit gut 15 Metern Durchmesser eine der größten Uhren der Welt – Rest einer abgerissenen Seifenfabrik.

Von hier liegt die Südspitze der Stadt gegenüber: am Abend Licht in jedem Fenster. Mit PATH-Bahn oder Fähre in wenigen Minuten erreichbar.

Beleuchtete Colgate Clock am Abend in Jersey City

Übergang

Mietwagen in Newark, dann nordwärts.

In Manhattan braucht man kein Auto. Für den Staat schon. Newark liegt außerhalb des Stadtverkehrs – Flughafen und Bahnhof sind mit PATH-Bahn und AirTrain gut erreichbar.

Ab dort führt der Weg den Hudson hinauf: Flusstal, kleine Städte, Weinberge, Seen – und am Ende die Niagarafälle. Mautgeräte, Einwegmieten und Rückgabeort vorab klären.

Karte von New York State

Hudson Valley

Sleepy Hollow, Chagall und die Rockefellers.

Sleepy Hollow ist der Ort aus Washington Irvings Erzählung vom kopflosen Reiter – und nimmt das im Oktober sehr ernst: Kürbisleuchten, Friedhofsführungen und Laternenwanderungen. Tickets sind oft Wochen vorher vergeben.

Ganz in der Nähe liegt die kleine Union Church of Pocantico Hills, verbunden mit der Familie Rockefeller. Marc Chagall gestaltete hier eine Reihe farbiger Glasfenster. Öffnungszeiten vorab prüfen.

Schild der Union Church of Pocantico Hills
Innenraum der Kirche mit Rosettenfenster
Farbiges Glasfenster von Marc Chagall
Signatur 1966 Chagall und Reims im Glasfenster

Hyde Park

Culinary Institute: Küche als Handwerk.

Das Culinary Institute of America in Hyde Park ist eine der bekanntesten Kochschulen der Welt, direkt am Hudson. Auf dem Campus kochen und servieren die Studierenden in öffentlichen Restaurants.

Campus-Touren zeigen Lehrküchen und Bäckerei. Tische und Touren sollten vorab reserviert werden.

Offizielle Website des Culinary Institute of America ↗
Windbeutel als Halloween-Mumie in einer Lehrküche

Saratoga Springs

Mineralquellen und Badehäuser.

Saratoga Springs wurde als Kurstadt berühmt: Mineralquellen, historische Badehäuser im Spa State Park und bis heute Bäder mit kohlensäurehaltigem Quellwasser.

Dazu eine lebendige Innenstadt, Pferderennbahn im Sommer und Parks zum Spazieren.

Flasche Saratoga Sparkling Water mit Glas

Troy

Troy und die Geschichte der Backsteine.

Troy am Hudson ist eine Stadt aus Backstein. Im 19. Jahrhundert wuchs sie mit Eisenhütten, Kragenfabriken und dem Handel am Fluss – viele Ziegel trugen den Namen der Stadt eingeprägt: TROY.

In der Franklin Alley zeigt ein Wandbild von Joe Iurato aus dem Programm Troy Public Art drei Kinder auf einer Bank. Und samstags füllt der Troy Waterfront Farmers Market die Straßen.

Offizielle Website des Troy Waterfront Farmers Market ↗
Alte Backsteine mit dem eingeprägten Namen TROY
Wandbild von Joe Iurato in der Franklin Alley
Blumenstand auf dem Farmers Market in Troy
Backsteinhaus mit dem Schriftzug TROY.NY in der Innenstadt

Finger Lakes

Schmale Seen, kühle Weine.

Die Finger Lakes sind elf lange, schmale Seen westlich von Syracuse. An ihren Hängen liegt das größte Weinbaugebiet des Staates – bekannt vor allem für Riesling.

Die Weinstraßen am Seneca Lake und Cayuga Lake lassen sich gut an einem Tag fahren; dazwischen Wasserfälle und kleine Orte am Ufer.

US-Flagge am Heck eines Holzboots auf dem Wasser

Rochester

Spielzeug, Barbie und Kodak.

Das Strong National Museum of Play in Rochester ist das größte Museum der Welt nur über Spiele und Spielzeug – von Brettspielen über Puppen bis zu Videospielen. Gespielt werden darf fast überall.

Barbie kommt aus Deutschland: Ihr Vorbild war die Bild-Lilli aus den 1950er-Jahren. Und Rochester ist die Heimat von Kodak – das Kodak-Moment hat hier seinen Ursprung.

Offizielle Website des Strong National Museum of Play ↗
Bild-Lilli-Puppe von 1957
Bibo aus der Sesamstraße vor einer Backsteinwand
Große Figur von Sonic the Hedgehog
Vitrine mit Magnavox Odyssey und frühen Videospielen

Buffalo & Lockport

Silos, Kanal und Wings.

Buffalo verdankt seine Größe dem Erie-Kanal. Auf dem Weg lohnen das Erie Canal Museum in Syracuse und Lockport mit seinen Kanalschleusen und dem Museum.

In Silo City stehen stillgelegte Getreidesilos, heute für Führungen, Konzerte und Kunst genutzt. Und die Buffalo Wings kommen aus dieser Stadt – erfunden 1964 in der Anchor Bar.

Offizielle Website des Erie Canal Museum ↗
Bronzefiguren zur Geschichte des Erie-Kanals

Niagara

Der ruhige Abschluss ist laut.

Am Ende der Route liegen die Niagarafälle. Vom amerikanischen Ufer stehen Sie unmittelbar über der Abbruchkante; Bootsfahrten bringen Sie in die Gischt.

Früh am Morgen und am späten Abend ist es deutlich ruhiger. Für die kanadische Seite braucht es die passenden Reisedokumente – das klären wir vorab.

Niagarafälle mit Gischt

Stadtrhythmus

Eine Insel. Hundert Städte.

New York funktioniert am besten, wenn man aufhört, alles sehen zu wollen. Zwei Viertel pro Tag wählen, sie richtig erkunden und die Stadt den Rest übernehmen lassen.

Stadtrhythmus

Upstate

Das andere New York.

Ab Newark den Hudson hinauf: Flussstädte, Badehäuser, Weinberge, Kanalgeschichte – und am Ende die Niagarafälle. Der Bundesstaat ist der eigentliche Roadtrip.

Upstate

New York erleben

Vom Hafen bis an die Fälle.

Manhattan als Auftakt, der Hudson als Leitlinie und Niagara als Ziel.

  • Manhattan
  • Jersey City
  • Sleepy Hollow
  • Saratoga Springs
  • Finger Lakes
  • Buffalo
  • Niagara Falls
Manhattan · Jersey City · Sleepy Hollow · Saratoga Springs · Finger Lakes · Buffalo · Niagara Falls

Entdecken Sie New York auf Ihre Art

New York Public Library

New York Public Library

Die große Bibliothek an der Fifth Avenue: Freitreppe, Säulen und ein Lesesaal, den man gesehen haben sollte – der Eintritt ist frei.

Tick Tock Diner

Tick Tock Diner

Ein klassischer New Yorker Diner mit Frühstück, Burgern und Milkshakes – rund um die Uhr, ganz nach dem Motto „Meals ’Round the Clock“.

John Lennon & Strawberry Fields

John Lennon & Strawberry Fields

Das Mosaik „Imagine“ im Central Park erinnert an John Lennon – ein stiller Ort gegenüber dem Dakota Building, in dem er lebte.

Central Park

Central Park

Am Columbus Circle beginnt der Park: Imbisswagen, Hochhäuser, dann plötzlich Wiesen, Seen und Wege für einen ganzen Nachmittag.

Besondere Empfehlung

Besondere Empfehlung

Skyline vom anderen Ufer.

Die Colgate Clock in Jersey City steht direkt gegenüber der Südspitze Manhattans. Am Abend sehen Sie die Stadt als Ganzes – und stehen fast allein davor.

Reisemomente

Mit eigenenAugen gesehen.

Fantastische Museen, Essen aus aller Welt und Sightseeing, das einfach dazugehört – vier Momente aus New York City.

New York City, New York – „Die Sternennacht“ von Vincent van Gogh im MoMA

Fantastische Museen

Im Museum of Modern Art hängt „Die Sternennacht“ von Vincent van Gogh. Dazu Met, Guggenheim und Whitney – Museen, für die man sich Zeit nehmen sollte.

New York City, New York – Nudelsuppe mit Ente und Frühlingsrollen

Essen aller Länder

In New York isst man sich einmal um die Welt: Chinatown, Little Italy, Queens. Oft sind die kleinen Lokale die besten.

New York City, New York – Times Square von der roten Treppe

Sightseeing muss sein

Times Square von der roten Treppe aus – laut, bunt, voller Menschen. Einmal gesehen haben sollte man ihn.

New York City, New York – Die HOPE-Skulptur von Robert Indiana an der 6th Avenue

Kunst an der Straße

Die HOPE-Skulptur von Robert Indiana steht mitten in Midtown. Kunst begegnet Ihnen in New York auch einfach auf dem Gehweg.

Reisebüro finden

Bereit für Ihr New York?

Wir verbinden Ihre Tage in der Stadt mit der Tour durch den Bundesstaat – bis an die Niagarafälle.

Die Route

Sieben Tage. Stadt und Upstate.

  1. 01

    Ankunft in Manhattan

    Ankommen, laufen, sich sortieren. Abends der klassische Blick von oben – das Empire State Building ist am späten Abend ruhiger als am Nachmittag.

  2. 02

    Stadtteile statt Sehenswürdigkeiten

    Zwei Viertel pro Tag: Brooklyn, Harlem oder Queens. Dazwischen Fearless Girl an der Börse, das fensterlose Hochhaus in Tribeca und der Keller des Hotel New Yorker.

  3. 03

    Skyline von New Jersey & Aufbruch

    Morgens zur Colgate Clock in Jersey City, mittags Mietwagen in Newark übernehmen, nachmittags nordwärts ins Hudson Valley.

  4. 04

    Sleepy Hollow & Hyde Park

    Sleepy Hollow mit seiner Halloween-Tradition, danach das Culinary Institute of America mit Campus-Tour und Küche auf hohem Niveau.

  5. 05

    Saratoga Springs & Troy

    Heilquellen, Bäder und Wellness in Saratoga Springs, dazu Troy am Hudson – Backsteinstadt mit einem der besten Farmers Markets des Nordostens.

  6. 06

    Finger Lakes & Rochester

    Weingüter an den schmalen Seen, dazu in Rochester das Strong National Museum of Play – ein ganzes Museum über Spiele und Spielzeug.

  7. 07

    Buffalo & Niagara

    Silo City und die Kanalgeschichte am Hafen, Buffalo Wings zum Abschluss – und die Niagarafälle als letzter Halt.