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Dirk Büttner • RESET & RHYTHM

Route 66 Reisebericht: sieben Etappen von Chicago nach Santa Monica

Reisebericht von der Route 66: sieben Etappen, Tageskilometer, Diner, Neonschilder und was Sie für die Planung wissen sollten.

Neon-Motelschild an der Route 66 im Abendlicht

Die Route 66 ist keine Strecke, die man abfährt, sondern eine, die man sich erzählt. Zwischen Chicago und Santa Monica liegen rund 3.900 Kilometer, und fast jeder davon hat eine kleine Geschichte am Straßenrand liegen. Dieser Reisebericht fasst zusammen, wie sich die Strecke in sieben Etappen angenehm fahren lässt.

Etappe 1 und 2 führen durch Illinois und Missouri: flach, freundlich, gut zum Ankommen. Etappe 3 und 4 bringen Oklahoma und Texas mit viel Weite und den ersten langen Geraden. Etappe 5 und 6 sind New Mexico und Arizona – hier kommen die Farben, die Wüstenlichter und die alten Trading Posts. Etappe 7 endet in Kalifornien am Pier von Santa Monica.

Planen Sie kurze Tagesetappen von rund 250 Kilometern. Dann bleibt Zeit für ein zweites Frühstück im Diner, für ein Museum in einer alten Tankstelle und für den Moment, in dem abends das erste Neonschild angeht. Wer 500 Kilometer am Tag fährt, sieht die Route 66 nur im Rückspiegel.

Zur Reisedauer: Zwei Wochen sind ein guter Rahmen, drei sind besser – dann bleibt Raum für Abstecher zum Grand Canyon, nach Santa Fe oder in die Musikclubs unterwegs. Die angenehmsten Monate sind Mai, Juni, September und Oktober; im Hochsommer wird es in Arizona sehr heiß.

Buchen Sie Motels in den kleinen Orten früh, besonders in Seligman, Tucumcari und Williams. Und rechnen Sie damit, dass Sie an manchen Tagen kaum vorankommen, weil ständig jemand am Straßenrand eine Geschichte für Sie hat. Genau dafür fährt man diese Straße.